Wie sieht die Therapie aus?
Anhand eines detaillierten Fragebogens wird zusammen mit den Eltern aus der Entwicklungsgeschichte des Kindes herausgefunden, ob die bestehenden Auffälligkeiten in einer neurophysiologischen Reifungsstörung begründet sind.
Ergibt sich in dem Anamnesegespräch ein Ansatz, so erfolgt eine umfangreiche Befunderhebung, die folgende Bereiche umfasst:
• Grobmotorik und Gleichgewicht
• Feinmotorik
• Vorhandensein frühkindlicher Reflexe
• Fehlen von Halte- und Stellreaktionen
• Entwicklung der Seitigkeit
• Augen-Hand-Koordination
• Augenmuskelmotorik
• Visuelle und auditive Wahrnehmung
Der Therapieansatz umfasst spezifische Bewegungsübungen, die aus den Ergebnissen der Befunderhebung für das Kind abgeleitet werden. Unter Anleitung wird das Übungsprogramm eingeübt und muss dann täglich zu Hause – ca. 5 – 10 Minuten – durchgeführt werden. Alle 6 – 8 Wochen erfolgt eine Überprüfung der Behandlungs- ergebnisse und –erfolge.
Entsprechend der Ergebnisse wird das Programm angepasst und
erweitert. Die Therapie umfasst einen Behandlungszeitraum von 1 – 2 Jahren.
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